An der Marienkirche 2, 17033 Neubrandenburg, Tel. 0395 / 44 220 220

Magnetresonanztomographie 

Die Magnetresonanztomographie (MRT) oder auch Kernspintomographie ist ein modernes Untersuchungsverfahren, bei dem Bilder erzeugt werden, die den menschlichen Körper sozusagen „scheibchenweise“ darstellen. So lassen sich Schnittbilder erzeugen, wobei die Schnittebene (längs, quer, schräg…) ja nach Bedarf frei wählbar ist.

Im MRT werden ohne Röntgenstrahlen Bilder erzeugt, die der Facharzt für Radiologie auswertet.

Das Untersuchungsgerät arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Es ermöglicht insbesondere eine sehr gute Beurteilung von Gehirn und Rückenmark, sowie auch eine sehr gute Beurteilung der Gelenke mit ihrem Gelenkknorpel, dem Bandapparat und den umgebenden Weichteilen. In der guten Beurteilbarkeit von Bändern und Gelenkknorpel, aber auch Hirn- und anderen Organgeweben besteht ein großer Vorteil gegenüber dem Röntgen, das nur den Knochen oder verkalkte Strukturen zeigt, oder der Computertomografie.

Eine weiterer Vorteil der MRT besteht darin, dass keine Röntgenstrahlen verwendet werden müssen. Schädliche Wirkungen des Magnetfeldes auf den menschlichen Organismus sind nicht zu erwarten.

Die Untersuchung dauert ca. 10-20 Minuten, je nach Fragestellung eventuell auch etwas länger. Häufig muss ein Kontrastmittel verabreicht werden (Injektion in die Vene). Die im MRT verwendeten Kontrastmittel sind gut verträglich.

Wie bei allen Untersuchungsverfahren in der Radiologie ist auch beim MRT vorab herauszufinden, ob die geplante Untersuchung im konkreten Fall sinnvoll ist. Das MRT soll dem behandelnden Arzt wesentliche neue Informationen liefern und damit dem Patienten helfen.

Im Laufe der Untersuchung, die immer aus mehreren Messungen (Untersuchungssequenzen) besteht, entsteht eine Vielzahl von Bildern, die im Anschluss vom Radiologen ausgewertet werden. Deshalb ist es in den meisten Fällen nicht möglich, dass das Untersuchungsergebnis sofort nach der Untersuchung besprochen werden kann. Der überweisende Arzt erhält einen Befundbrief und wird das Ergebnis mit seinem Patienten besprechen.

Patienten die sich einer MRT-Untersuchung unterziehen sollten auf die Beantwortung folgender Fragen vorbereitet sein:

  • Tragen Sie einen Herzschrittmacher?
  • Haben Sie metallische Fremdgegenstände (z.B. aus Arbeitsunfällen oder Kriegsverletzungen) oder künstliche Gelenke im Körper?
  • Sind Sie am Herzen oder am Kopf operiert und wurden ihnen künstliche Herzklappen, Clips oder Stents eingesetzt? Falls ja- haben Sie einen Ausweis mit Herstellerangaben?
  • Haben Sie eine Nierenerkrankung bzw. ist eine Einschränkung der Nierenfunktion bekannt?
  • Für Frauen im gebärfähigen Alter: Liegt eine Schwangerschaft vor?
  • Leiden Sie unter Platzangst?

Dr. Münch und Dr. Petrik nutzen Kapazitäten in Neubrandenburg bereits vorhandener Geräte. So können die teuren Geräte besser ausgelastet werden. Dank der guten Kooperation mit dem Dietrich- Bonhoeffer- Klinikum Neubrandenburg und der Radiologischen Gemeinschaftspraxis in der Ihlenfelder Str. 75 können Patienten der Radiologie Dr. Münch und Dr. Petrik an beiden genannten Standorten im dortigen MRT untersucht werden.
 

Es handelt sich jeweils um ein 1,5 Tesla- MRT. Beide MRT bieten sehr gute technische Möglichkeiten sowohl für Standard- als auch für Spezialuntersuchungen. Es können zum Beispiel neben Standarduntersuchungen des Kopfes, der Wirbelsäule und der Gelenke auch Gefäßuntersuchungen durchgeführt werden.

Patienten, die Fragen zum MRT haben, können sich gern jederzeit an das Team der Radiologie an der Marienkirche um Dr. Münch und Dr. Petrik wenden.